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04.08.2019, 13:05 Uhr  //  Ratgeber

Mehr Sicherheit auf Fahrrad und Pedelec

Mehr Sicherheit auf Fahrrad und Pedelec
 Polizei (Bild) PM Pol/ar (Text) // www.ohaktuell.sh


Lübeck - Zwölf Fahrradfahrer kamen im Jahr 2018 im Straßenverkehr in Schleswig-Holstein ums Leben. Zehn der getöteten Fahrradfahrer waren über 65 Jahre alt. Neun der tödlichen Verkehrsunfälle wurden von den Fahrradfahrern selbst verursacht.

 

Im Bereich der Verkehrserziehung wird ein großes Augenmerk auf die Ausbildung der Grundschüler gelegt, die in der 4. Klasse die Radfahrprüfung ablegen. Mit großem Engagement von Lehrern, Polizei und Verkehrswacht werden Verkehrsregeln gelernt, wird im Straßenverkehr geübt und Gefahrenstellen und der „Tote Winkel" werden besprochen. So gut ausgestattet werden die Kinder in den Straßenverkehr entlassen.

 

Danach gibt es - bis auf den Führerscheinerwerb - kaum noch Auffrischung für Radfahrer. Beim Blick in die Unfallstatistik fällt auf, dass eine große Anzahl von Verkehrsunfällen von den Radfahrern selbst verursacht wurden, seien es Unfälle mit anderen Radfahrern (die zum Teil gar nicht gemeldet werden und somit nicht in der Statistik auftreten) oder mit anderen Fahrzeugbeteiligungen. „Hier liegt großes Potential. Das geht besser“, sagt Silke Ziemann, Leiterin der Präventionsstelle bei der Polizeidirektion Lübeck.

 

Aus diesem Grunde bietet die Präventionsstelle der Polizeidirektion Lübeck in Zusammenarbeit mit der Lübecker Verkehrswacht am Mittwoch, 7.8., von 14 bis 17 Uhr, erstmals einen Radfahrkurs für Erwachsene an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, bitte telefonisch unter 0451-1310 anmelden.

 

In den drei Stunden werden motorische Übungen gefahren, Unfallursachen besprochen ... und es gibt Zeit zum Austausch untereinander. Ein weiteres Thema ist auch das Pedelec. Zielgruppe sind erwachsene Fahrrad-und Pedelecfahrer, die ihre Drahtesel und Helme jedoch selbst mitbringen müssen. Der Kurs ist kostenfrei und findet in der Jugendverkehrsschule am Meesenring (gegenüber der Zulassungsstelle) statt.

 

Den Fahrradfahrern, die diesen Kurs nicht nutzen, legt die Präventionsstelle die Einhaltung der Verkehrsregeln ans Herz, auch wenn man einen kleinen Umweg fahren, oder einen kleinen Augenblick an der Ampel warten muss. Nicht nur im eigenen Interesse, sondern auch als gutes Vorbild für die jungen Fahrradfahrer, denn die orientieren sich an den „alten Hasen" und lernen davon. Gerade jetzt zu Beginn des neuen Schuljahres.


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