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10.05.2019, 11:11 Uhr  //  Blaulicht

TISPOL-Kontrollwoche „Truck & Bus“ ab Montag

TISPOL-Kontrollwoche „Truck & Bus“ ab Montag
 ar (Bild) ar (Text) // www.ohaktuell.sh


Kiel - Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird in der kommenden Woche (13.5. bis 19.5.) im Rahmen einer TISPOL-Kontrollwoche einen Schwerpunkt auf die Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs legen. In allen Polizeidirektionen des Landes erfolgen zielgerichtete Kontrollen durch speziell geschulte Einsatzkräfte.

 

Die Verkehrsströme des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs wachsen seit Jahren an, die Anzahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Güterkraftfahrzeugen jedoch auch. In den vergangenen fünf Jahren betrug der Anstieg 12,8 Prozent. In diesem Vergleichszeitraum wurden 8 Prozent mehr Verkehrsteilnehmer verletzt oder gar getötet.

 

Auf den Bundesautobahnen ereigneten sich im vergangenen Jahr 35,9 Prozent der aufgenommenen Verkehrsunfälle mit Güterkraftfahrzeugen, wobei die Bundesautobahnen nur 5,6-Prozent-Anteil am Gesamtverkehrsaufkommen haben. Von den 652 Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Güter-Kfz wurden 411 von ihnen verursacht. Auffällig sind leichte Lkw bis 3,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse. Sie verursachten rund ein Drittel der auswertbaren Unfälle.

 

Lkw-Unfälle haben oftmals besonders schwere Unfallfolgen für andere Verkehrsteilnehmer. Hauptunfallursachen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen, mangelnde Ladungssicherung und Übermüdung. Übermüdete Fahrer, zu schnelle und technisch nicht einwandfreie Fahrzeuge stellen eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar. Darum ist es wichtig, durch möglichst häufige intensive Kontrollen die anderen Verkehrsteilnehmer vor schweren Unfallfolgen insbesondere auf Bundesautobahnen zu bewahren.

 

Hintergrund:

TISPOL (Traffic Information System Police) wurde durch die Verkehrspolizeien Europas gegründet, um die Verkehrssicherheit und Strafverfolgung europaweit zu verbessern. Das Hauptziel von TISPOL ist die Reduzierung der Anzahl der Getöteten und Schwerverletzten auf Europas Straßen. Die ständigen Schwerpunktthemen sind u.a. Geschwindigkeit, Ablenkung, Sicherheitsgurt, Alkohol und Drogen und der gewerbliche Güter-  und Personenverkehr.

 


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